Samstag, 11. Oktober 2008

Santiago

Durch die Zeitumstellung Heutemorgen haette ich fast meinen Flug verpasst. Der treue Hostelbesitzer hat mich aber noch rechtzeitig geweckt. Ich wusste erst garnicht was los war, weil meine Uhr mich noch in Time sah... Und so bin ich doch noch in Santiago gelandet
Die Reise neigt sich dem Ende. Gute 10.000km bin ich durch Suedamerika getuckert. Morgen Abend geht der Flug in die Heimat. Die Uni ruft...
Vielleicht finde ich heute Inga und ihren Cousin.
Viele Gruesse und bis bald
Gunnar

Arica

Inzwischen bin ich Arica angelangt. Die Stadt liegt am Meer. Viel zu tun gibt es hier nicht ich bin auch ein bisschen mued von Sachen anschauen. Werd mir gleich mal was leckeres zu Essen genehmigen und Morgenfrueh dann nach Santiago fliegen.

Lima


In Lima bin ich dann wieder sicher bei Maren gelandet. Die Stadt hat sich sogar mal von ihrer nicht ganz grauen Seite gezeigt und die Sonne erstrahlte. Viele Leckereien gabs...

Sonntag, 28. September 2008

Amazonien



Es ist warm! Es ist feucht! Es ist gruen! Es gibt komischer weise noch keine Moskitos. Das kann auch gerne so bleiben. Ich bin inzwischen in la Merced. Wenn der Pickup mich morgenfrueh von meinem Hostel abholt werd ich am Nachmittag in Puerto Bermudez sein. Eine interessante Reise steht bevor, die mich quer durch den Urwald Richtung Norden fuehren wird. Wenn alles klappt seh ich Maren und ihre Maedells auf dem Rueckweg in Lima, wo sie mich mit vielen kulinarischen Leckereien erwarten werden, wieder.
Viele liebe Gruesse
Gunnar
PS Es gibt uebrigens wieder eine neue Kamera, die mich hoffentlich bis zum Ende meiner Reise erhalten bleibt. Bilder folgen also.

PPS Ich versuch immer mal die Karte mit meinem Reiseroute zu aktualisieren. Und so n paar Orte wo ich war da einzutragen. Die Bilder muessten sich eigentlich immer vergroessern wenn man drauf klickt und sich dann in einem neuen Fenstern in ziemlich gross oeffnen. Ich glaub das klappt bei Einigen warum auch immer nicht. Ich weiss aber auch nicht was da falsch laeuft....
Die Fahrt nach Puerto Bermudez war ziemlich bumpy wie die Englaender so schoen sagen. Sogar so bumpy, dass irgendwo mitten im Nirgendwo n Reifen geplatzt ist. Gluecklicherweise hat der Ersatzreifen (in Deutschland waers mehr Muell als Ersatzreifen....) wiedererwartend gehalten. In Puerto Bermudez hab ich in einer kleinen Oase bei Jesus gewohnt. Normalerweise macht der freaky Touren zu den Ashanti-Indianer. Sein Ruecken muckt aber gerade dermassen, so dass das Programm bei ihm nur Chillen waer. So hab ich mich heutemorgen kurzerhand wieder entschlossen in einen(hat man mir eigentlich gesagt, schlussendlich bin ich 3mal umgestiegen...) Jeep weiter Richtung Norden begeben. Inzwischen bin ich in Pucallpa angekommen. Von hieraus gibt es grosse Boote die bis zum Atlantik ueber den Amazonas fahren. Ich spiele mit dem Gedanken mit so nem Ding bis nach Iquitos zu fahren. Die Zeit wird allerdings knapp und der niedrige Wasserstand macht eine schnelle Fahrt glaub ich unmoeglich. Morgen werd ich mehr wissen...
Der Platten in der Pampa
Puerto Bermudez der Hafen


Louis, der selbsternannte Heilpraktiker, seine Frau, der Jeep und ?


So ich hab jetzt meine weitere Route durchgeplant. Ich werd mich gleich Richtung Iquitos verschiffen lassen und n paar Tage in der Haengematte abchillen !!! Die Fahrt mit dem Boot dauert so um die 4 Tage. Zwischendrin liegt n Stop im Reserva Nacional Pacaya-Samiria von einem kleinem Dorf (Bretaña) aus . Hoffentlich werd ich viele Faultiere sehen.... Und die Mosquitos mich nicht zu sehr plagen.
Am Mittwoch den 8.10. muesste ich wieder die Zivilisation in Iquitos erreichen. Also bis dahin werdet ihr nichts von mir lesen.

Viele liebe Gruesse

Euer Gunnar

Moin, ich bin wieder heil in der Zivilisation angekommen. Die letzte Woche war unwahrscheinlich gut. Einziges Aergernis waren die andauernden Verspaetungen.
Morgen geht es hoffentlich nach Lima...
An letzten Mittwoch hab ich das Boot Richtung Iquitos bestiegen. El Capitano meinte um 5 legt das Boot ab. Als dann um 5 Uhr ein Haufen fauler Perunaner dabei war einen riesigen Haufenkabel zu verladen war spaetestens jedem klar, das das nichts mit der puenktlichen Abfahrt nichts wird. Schlussendlich ist das Boot mit guten 24 Stunden Verspaetung losgefahren. Man findet allerdings sofort jede Menge Amigos mit denen man super die Zeit totschlagen kann. Kartenspielen, Abhaengen in der Haengematte, mit dem Mototaxi miiten in der Nacht n Fastfoodrestaurant suchen etc.... Nach 24Stunden in Hafen von Pucallpa war ich dann auch nicht mehr der einzige Gringo an Board. Paul(aus Holland mein derzeitiger Reisegefaehrte) und zwei Schweizer sollten sich dazu gesellen. Dann folgten zwei spassige Tage. Am Schluss kannte man alle. Es herrscht eine familaere Atmosphaere auf so einem Boot. Am Samstag mitten in der Nacht sind wir(Paul und ich) dann in Bretana angekommen. Stockduster an nem kleinen schlammigen Deich wo ein paar Pekepeke (Einbaumboote mit Motor) auf Passagiere warteten. So ein Ding hat uns dann ueber den Fluss gebracht in das stockdustere Dorf (Strom gibt s da nur von 19-22Uhr). Komisches Gefuehl man kennt keine Sau dort. Man sieht auch nichts und weiss auch nicht wo s hingeht. Wir sind aber heil in ner Hospedaje gelandet. Am naechsten Morgen hat sich dann in aller Fruehe ein Guide und ein Captitano gefunden, der uns im Pekepeke in das Reserva brachte. Naturpur. 30 verschiedene Vogelarten waren zu sehen, Affen, ein riesen Meerschweinchen, jedemenge Schildkroeten, jedemenge Delphine, 2 Faultiere(die Stars der ganzen Sache). Am Abend sind wir dann ploetzlich in einem feudalen Haus gelandet mitten in der Wildnis, wo ein schlacksicker Waerter den Park bewacht. Problem sind die Wilderer gegen die er aber keine Chance hat. Mitten in der Nacht sind wir dann wieder fuer 4 Stunden mit dem Pekepeke aufgebrochen auf der Suche nach Kaimanen (Krokodilart). Wir haben auch ne Menge mit der Taschenlampe gefunden. Ich glaube wir sind so lange durch die Gegend gegurkt weil unser Guide unbedingt ein 8m-Exemplar finden wollte, hab n wir aber nicht. Wahrscheinlich waer ich dann vor Schreck aus dem Boot gefallen... Die 2mTiere haben mir auch schon gereicht. So ich muss los. Werd bei Zeiten weiterschreiben.

Viele liebe Gruesse

Gunnar

Hm lecker Mittagessen aufm Boot...

Amigos vom Boot

Mit dem Peke-Peke durch den Nationalpark
Wer mit dem Faultier tanzt....

Am Zweiten Tag im Reserva gab s ne kleine Wanderung auf der Suche nach Affen und Naturmedizin. Dann mussten wir die Rueckreise wieder antreten, die uns mit einem ordentlichen Regenschauer klitsche Nass machte. In Bretana angekommen mussten wir feststellen das unser Boot nach Iquitos n halben Tag Verspaetung hatte und am naechsten Morgen hiess es dann noch ein weiterer halber Tag. Das Einschiffen in das grosse Boot war diesmal noch ein bisschen spektakulaerer. Irgendwie war die Absprache zwischen Land und Boot ein bisschen falsch gelaufen, so dass der grosse Kahn nicht gehalten ist und wir in einem groesseren Peke-Peke dem Ding hinterher gefahren sind. Dann sind wir mitten im Fluss mit 30 Mann in das Beiboot umgestiegen und dann noch mal bei Fahrt in das grosse Boot. Das hatte diesmal viele leckereien Geladen wie Schildkroeten, komische Fische und Schweine. Die Atmosphaere auf dem Boot war nicht so gut wie auf dem ersten Launchar aber Freunde hat man auch schnell gefunden. Mit ziemlicher Verspaetung sind wir dann in Iquitos angkommen. Mit zwei Mototaxis in die Stadt. Das eine hat unsere Freunde wider Willen an einen anderen Ort gebracht wo der der Fahrer Provision bekommt. Dann musste ich feststellen das mein Flug nicht bestaetigt war. Die Laune war gut. Eigentlich wars mir auch egal. In der Nacht haben wir noch n paar Amigos vom ersten Boot wieder getroffen und hatten Spass. Am naechsten Morgen konnte ich auch fuer den gleichen Preis einen neuen Flug kaufen und die Welt war wieder gut.

Freitag, 26. September 2008

Tarma

Inzwischen bin ich nach einer langen Busfahrt bei Maren in Tarma angekommen. In Arequipa hab ich zwar die Busterminals verwechselt, so dass ich fast meinen Bus verpasst haette, aber der ein bisschen muerrisch drein blickende Busfahrer hat mich dann doch noch mit Verspaetung mit genommen. Auf dem Weg nach Tarma konnte ich dann als Rettungsassistent heldenhaft in Aktion treten, als die Stewardess angefangen hat zu krampfen. Ein Anderer hat gegen meinen Rat versucht ihr die Zunge ein bisschen hervorzuziehen. Daraufhin ist ihm auch prompt auf den Finger gebissen worden... Ansonsten hatte ich obenvorn im Doppeldecker eine herrliche Aussicht auf die Anden und die teils halsbrecherischen Verhalten der Autofahrer, die sich mit Hupen um die Serpentinen duesen
Hier in Tarma ist es sehr chillig. Ich plan ein bisschen meine naechsten Tage. Morgen geht s mit Maren nach San Remo an den Rand des Urwaldes und dann werd ich mal weiter schaun.
Viele liebe Gruesse
Gunnar
Die Tage auf der wundervollen Hacienda la Florida bei Maren und ihren Chicas ist vorbei. Waehrend die Maedells arbeiten mussten, bin ich ein bisschen gewandert, hab Gitarre gespielt, getischkickert oder gechillt. Fuer das leibliche Wohl war immer sehr gut gesorgt. Gestern sind wir dann nach San Remo gefahren. Pool, Palmen, Urwaldgeraeusche und Cumbia (die peruanische Musik) aus allen Ecken. Heute ging es dann zu einem kleinen Wasserfall mit Naturpool.
Vielen dank fuer die schoene Zeit
Gunnar
PS Wie s sich fuer eine gute Sozialpaedagogin gehoert, kann sich Maren super beschaeftigen in dem sie sich ein bisschen Wasser ins Ohr tut und das durch huepfen auf einem Bein versucht wiederraus zu bekommen...

Dienstag, 23. September 2008

Arequipa

Es laeuft nicht gut...
Erst hat wohl eine Forelle mein Magen-Darm-System ordentlich aus der Bahn geworfen. Dann ist mir heute Nacht meine Kamera abgezogen worden. Ersteres beruhigt sich so langsam wieder hat mir aber doch ganz schoen den Spass an Cuszco verdorben. Heute Nacht bin ich dann nach Arequipa gefahren. Irgendwann wach ich auf liegt so n Typ neben mir im Gang und schnarcht sich ein ab. Ich glaub, der hat da gerade an meinem Rucksack rumgemacht. Deswegen bin ich auch aufgewacht. Erst wollt ich fragen was der da tut. Dann dacht ich mir kann ich schon verstehen die Stuehle sind Scheisse. Der Gang ist in der Tat der bequemere Ort zum Schlafen. Dann hab ich meine Tasche kontrolliert. Alles bestens bis dato. Mein Rucksack dann neben mir an den freien Fensterplatz getan. Morgens als ich dann aus dem Bus raus bin stell ich fest, dass die Kamera weg ist. Den Typen zu kriegen unmoeglich. Zum einen weiss ich nicht hundertprozentig wer s war, zum Anderen ist er wahrscheinlich mitten in der Nacht irgendwo ausgestiegen... Was bleibt: Ein grossteil meiner Bilder hab ich gerade gebrannt. Die erste knappe Woche fehlt jetzt fuer immer. Alles andere ist noch da ! Die Laune steigt allmaehlich auch wieder ein bisschen. Nachdem sie heut morgen echt weit unten war.
Viele Gruesse
Gunnar

Mittwoch, 17. September 2008

Cuszco Machu Pichu







Gestern sind wir dann in der Nacht von Copacabana nach Cuszco(Peru) aufgebrochen. Bis an die Grenze mit dem Bus und dann musste man die Schranken zu Fuss ueberqueren. Dann ging s weiter mit dem Bus. Cuszco ist durch Machu Pichu ziemlich voll von Touris. Und leider konnten wir die Tour zu den Tempeln nicht so buchen wie wir wollten. Mir ist es relativ egal aber Kevin, Chris und Helmut muessen Fluege am Samstag bekommen und stehen so ein bisschen unter Zeitdruck. Heute sind wir mit nem Taxifahrer (68Jahre alt und ganz schoen verrueckt) zu kleineren Inkaruinen gefahren. Wir hatten guten Spass heute... Morgen holt er mich und Samira ab und bringt uns ueber ein paar Inkaruinen zu dem Zug der Richtung Machu Pichu faehrt.
Viele liebe Gruesse
Gunnar

Mit Cesar unserem Taxifahrer hatten wir wieder gute Action. Er haette lieber Fotograph als Taxifahrer werden sollen. Er war immer ganz scharf drauf mit uns spekatakulaere Bilder zu machen. Wir haben uns ein paar kleinere Inkaruinen angeschaut und sind dann spaeter mit der Bahn nach Aguas Caliente gefahren. Von da aus geht s zur vergessenen Inkastadt Macchu Picchu. In aller Fruehe sind wir los um Einlass zu einem Kletterspass der Extraklasse zu kommen. 1 Stunde lang alte Inkatreppen hinauf. Von oben hatte man dann einen wundervollen Blick ueber Macchu Picchu und ich hatte wackelige Beine...

Den Tag ueber haben wir dann die ziemlich gut erhaltenden Ruinen erkundet. Danach waren wir ziemlich platt.